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Menschen sind komische Viecher. Auf der Suche nach dem eigenen Tier.

Selbsterfahrungsseminar mit S. Klar unter Mitarbeit von F. Reitmayr

Trotz aller Selbstabgrenzung des Menschen als das vom Tier grundsätzlich und fundamental verschiedene Lebewesen: Die Biologie ist unausrottbar. Die Missachtung und Verleugnung der animalischen Basis führt zur Missachtung und Verleugnung wesentlicher natürlicher Bedürfnisse und zu zahlreichen Missverständnissen im Umgang miteinander und mit sich selbst.

Es ist relativ einfach zu akzeptieren, dass kleine Kinder und Kuscheltiere wegen des "Kindchenschemas" so süß sind, oder dass Menschen ohne Rückzugsraum unter sozialem Stress leiden. Es ist schon schwieriger wahrzunehmen, dass man selbst gerade zum "Angstbeißer" wird (auf eine kulturell überlagerte spezifische Weise), zu verstehen, was mit einem Gegenüber geschieht, das angegriffen wird (z.B. durch Vorwürfe), dem aber keine Fluchtmöglichkeit (z.B. Ausreden) gelassen wird, oder einzusehen, dass man durch das Überschreiten gewisser Grenzen dem Gegenüber keine andere Wahl lässt als Selbstaufgabe oder Gegenangriff.

Wir experimentieren mit ethologischen Beobachtungsperspektiven und Beschreibungsformen mit dem Ziel, das "Tier", das sich auf diese Weise in uns entdecken lässt, zu bemerken und eigene Bedürfnisse bzw. Impulse, die damit in Zusammenhang stehen, besser zu verstehen.

Kosten
€ 300,- für ÖAS-Student:innen
€ 310,- für ÖAS-Mitglieder
€ 350,- für Nicht-Mitglieder der ÖAS

20 Einheiten (à 45 min) Fr 17.00 – 21.00 Uhr, Sa 9.00 – 18.30 Uhr, So 9.00-13.00 Uhr

Referentin: Dr. Sabine Klar
Humanethologin, Psychotherapeutin (Systemische Familientherapie), Lehrtherapeutin der ÖAS
unter Mitarbeit des Philosophen Franz Reithmayr

Es werden 1 Personen angezeigt.

Lehrtherapeut:innen Wien

Dr.in Sabine Klar

Verhaltensforscherin, Psychotherapeutin (SF); bietet unter dem Konzept „Therapy meets Philosophy“ im Rahmen des Instituts für angewandte Menschenkunde gemeinsam mit dem Philosophen Reithmayr eine Kombination aus systemischer Therapie und philosophischer Praxis an, in der es u.a. um den Menschen als „Viech“ und um „Unterscheidung der Geister“ im Dienst eines behütenden Selbstverhältnisses geht; Eigenarten: neugierig und etwas verrückt, interessiert an bodenständig praktischem Umgang aber auch an spirituellen Fragen; zeigt sich in ihrer Arbeit als Mensch, der selber sucht und scheitert, seine Denkweisen, Gefühle, Erfahrungen transparent macht und offen bespricht.