Psychotherapeutische Stellungnahmen und Gutachten

Bild: KI generiert

mit I. Ginzel

Psychotherapeut:innen werden zunehmend gebeten, Stellungnahmen und Gutachten zu verfassen – für Gerichte, Behörden, Krankenkassen, die Pensionsversicherung oder im Rahmen von Obsorge- und Pflegschaftsverfahren. Was unterscheidet eine Stellungnahme von einem Gutachten? Welche gesetzlichen Vorgaben gelten? Und wie schreibt man fachlich fundiert, nachvollziehbar und rechtlich tragfähig? 

Das Seminar vermittelt genau dieses Handwerkszeug. Über drei Abende plus einen eigenen Korrekturabend arbeiten wir uns von den Grundlagen bis zur eigenständig verfassten Stellungnahme vor – mit Fallvignetten, Peer-Feedback und individueller Rückmeldung zum eingereichten Text. 

Seminarschwerpunkte: 

Abend 1 – Einführung: Was ist ein psychotherapeutisches Gutachten 
Grundlagen und Abgrenzung zu psychologischen und medizinischen Gutachten, gesetzliche Grundlagen und Verschwiegenheitspflicht, Einsatzbereiche, erste Fallvignette 

Abend 2 – Von der Stellungnahme zum Gutachten 
Definitionen und Abgrenzung, Aufbau einer Stellungnahme und eines Gutachtens, Bearbeitung von Fallvignetten, häufige Fehler und Formulierungshinweise 

Abend 3 – Schreiben, Reflexion und Vorbereitung 
Vertiefende Fallarbeit, Verfassen einer eigenen Stellungnahme, Peer-Feedback in der Gruppe, Einreichung für den Korrekturabend 

Korrekturabend – Korrektur, Feedback und Abschlussreflexion 
Individuelle Korrektur der eingereichten Stellungnahmen, schriftliches und mündliches Feedback, gemeinsame Abschlussreflexion 

 

Referentin: Mag.a Isabell Ginzel – Psychotherapeutin in freier Praxis (systemische Therapie, Hypnotherapie), seit 15 Jahren Allgemein beeidete und gerichtlich zertifizierte Sachverständige.