The good enough Systemiker:in

istock.com / Wipada Wipawin

- zwischen innerer Kritik und Selbstanerkennung als Psychotherapeut:in mit E. Zika

Was macht eine „gute“ Psychotherapeut:in aus? Welche Vorstellungen beeinflussen unser professionelles Selbstverständnis – und wer bestimmt eigentlich, was als gute Psychotherapie gilt?

Psychotherapeut:innen begegnen vielfältigen Erwartungen: den eigenen, jenen von Klient:innen, gesellschaftlichen Bildern psychotherapeutischer Arbeit sowie den Anforderungen der Ausbildungseinrichtung. Diese unterschiedlichen Perspektiven können einerseits Orientierung geben, aber auch Selbstzweifel, Perfektionismus oder das Gefühl hervorrufen, nicht gut genug zu sein.

Dieses Selbsterfahrungsseminar bietet Raum, diese Erwartungen zu reflektieren und den eigenen Umgang mit ihnen zu erkunden. Ziel ist es, eine professionelle Haltung zu entwickeln, die Unsicherheit zulassen kann, Selbstkritik konstruktiv erleben kann, Selbstanerkennung fördert und die eigene therapeutische Identität stärkt. Das Seminar verbindet systemische Reflexion, erfahrungsorientierte Übungen sowie hypnotherapeutische und kreative Methoden.

Es werden 1 Personen angezeigt.

Lehrtherapeut:innen Wien, Vorstand

Erik ZikaObperson

Psychotherapeut (Systemische Familientherapie), Lebens- und Sozialberater, Coach, Supervisor. Weiterbildung in Klinischer Hypnose nach Milton H. Erickson (MEGA). 20 Jahre Erfahrung in der ambulanten, akzeptanzorientierten Suchthilfe, einige Jahre in einer Familienberatungsstelle. Langjährige Unterrichtstätigkeit. Seit 2005 in der Praxisgemeinschaft Lösungsraum und seit 2018 Mitarbeit in der Lehrambulanz der ÖAS.
Arbeitsschwerpunkte: Unterstützung von Menschen, die unter unangenehmen oder belastenden Gefühlen leiden (z.B. Ängste, Traurigkeit,…); die ihren Drogenkonsum verändern wollen; die an ihrer Beziehung zu anderen und/oder zu sich selbst arbeiten möchten; die nicht-normative Identitäten und Beziehungsformen leben.