Was macht eine „gute“ Psychotherapeut:in aus? Welche Vorstellungen beeinflussen unser professionelles Selbstverständnis – und wer bestimmt eigentlich, was als gute Psychotherapie gilt?
Psychotherapeut:innen begegnen vielfältigen Erwartungen: den eigenen, jenen von Klient:innen, gesellschaftlichen Bildern psychotherapeutischer Arbeit sowie den Anforderungen der Ausbildungseinrichtung. Diese unterschiedlichen Perspektiven können einerseits Orientierung geben, aber auch Selbstzweifel, Perfektionismus oder das Gefühl hervorrufen, nicht gut genug zu sein.
Dieses Selbsterfahrungsseminar bietet Raum, diese Erwartungen zu reflektieren und den eigenen Umgang mit ihnen zu erkunden. Ziel ist es, eine professionelle Haltung zu entwickeln, die Unsicherheit zulassen kann, Selbstkritik konstruktiv erleben kann, Selbstanerkennung fördert und die eigene therapeutische Identität stärkt. Das Seminar verbindet systemische Reflexion, erfahrungsorientierte Übungen sowie hypnotherapeutische und kreative Methoden.

