Wir fokussieren im Rahmen dieser Selbsterfahrung darauf, über die Auseinandersetzung mit unseren nonverbalen Ausdrucks- und Bewegungsmustern in der Gruppe mehr über Folgendes zu erfahren und zu erleben:
- Wie kommunizieren wir körpersprachlich in der Begegnung mit anderen?
- Wie gehen wir mit den Auswirkungen unserer leiblichen Performativität um?
- Wenn Veränderung mit Bewegung einhergeht, was heißt das für mich persönlich sowie für mich in Beziehung mit anderen? Welche „Haltungen" bringt mein Körper zum Ausdruck? Was vermitteln wir mit unserer Körpersprache?
- Wie reagieren andere auf unsere körperliche Präsenz? Wie gehe ich körperlich auf andere zu und auf sie ein? Wann empfinde ich welche Distanz bzw. Nähe als angemessen? Wie nutze ich die Möglichkeiten meines Bewegungsraums?
- Welche Strategien wende ich an, wenn ich mich als Teil einer Gruppe bewege? Wie geht es mir dabei?
Das Arbeiten an den eigenen Ausdrucks- und Bewegungsmustern ermöglicht eine bewusstere Selbstwahrnehmung und ist auch für die eigene Präsenz und Resonanz im Begegnungs- und Bewegungsraum der Therapie wichtig. Wir arbeiten alternierend mit Körper-, Bewegungs- und Reflexionseinheiten. Unsere Erfahrungen werden in Bezug auf persönliche Anliegen und hinsichtlich der Bedeutung für die psychotherapeutische Arbeit reflektiert.
Referentinnen: Mag.ª Michaela Mühl unter Mitarbeit von DI.in Tanja Dinter (Dipl. Tanzpädagogin, DI.in Architektur; Ist im weiten Feld der Choreographie, des Urban Design und des Community Building tätig - mit dem eigenen Kunst- und Kulturverein salon emmer, in Bildungs- und Kultureinrichtungen www.salonemmer.at)

